Dienstag, 15. August 2006 über | mich Ich mag es, wenn der Tag zuende geht und der Himmel sich langsam verdunkelt; es draußen noch warm ist und es nach Sommer riecht. Diesen Zustand habe ich Abendstimmung getauft und verbinde ausschließlich positive Gefühle damit. Ich könnte mit dem richtigen Menschen stundenlang im freien sitzen und mich über Gott und die Welt unterhalten. Ich liebe es zu philosophieren, über den Sinn des Lebens zu diskutieren und die Geheimnisse der Welt zu entlüften. Ich mag es nicht, am nächsten Morgen aufzuwachen und zu wissen, dass diese Stimmung vorbei ist. Ich liebe den Geruch von frischem Kaffee und fühle mich in Cafés wie Starbucks und Woytons wie zuhause. Mein großer Traum ist es, ein eigenes Café zu eröffnen, doch glaube ich, dass sich das niemals realiseren lassen wird. Freunde sagen, dass ich in Amerika besser aufgehoben wäre, als hier; da ich Brownies, Donuts und all dem Schnickschnack hoffnungslos verfallen bin. Ich liebe es außergewöhnlich und bin es vermutlich selber auch. Was mir an anderen Menschen zuerst auffällt ist das individuelle. Etwas, das nicht jeder hat. Ich kann ganz schön pingelig sein und eine schlechte Angewohntheit von mir ist das “über einen Kamm scheren”. Ich habe viele Vorurteile, unabsichtlich. Wenn ich jemanden zum ersten Mal sehe, ist dieser Eindruck bei mir wirklich festgefroren. Und doch kann man mich hin und wieder positiv überraschen. Ich liebe frisches und süßliches Parfüm und ich mag türkis. Orange hingegen mag ich überhaupt nicht, und lila. Ich habe eine Schwäche für Skater und Ringelpullis/-shirts und schaue jedem hinterher, der damit rumläuft. Das liegt an meiner Vergangenheit. Die liebe ich übrigens auch. Vermutlich bin ich nostalgisch und liebe die Vergangenheit zu sehr, denn neues vergleiche ich oft, unbewusst vielleicht. Frühes aufstehen mag ich immer öfter, vor allem im Sommer. Aber manchmal muss es eben auch “ausschlafen” sein. Diesen Sommer habe ich gespürt, wie schön es sein kann, morgens früh wenn die Welt noch schläft im Garten zu sitzen und zu frühstücken. Ich liebe Rührei und Speck, Pancakes und Marmelade auf warmen Croissants. Ich mag keine Hektik und keinen Stress, ich mag es nicht wenn man mir Dinge zum erledigen aufträgt, die ich nicht gerne mache und ich mag meinen Briefkasten nicht. Ich mag es umso mehr, im Briefkasten Postkarten aus dem Urlaub zu finden oder Briefe oder kleine Geschenke. Ich liebe es Mixcds zu bekommen und ich liebe es, wenn mir jemand was malt. Ich liebe das Gefühl, wirklich gekannt und gemocht zu werden. Und ich liebe es, wenn man mich so lange kennt, dass man nichts mehr erklären muss. Wirkliche Freundschaften sind für mich sehr wichtig. Aber es ist schwer mit mir den Punkt einer Freundschaft zu erreichen. Ich bin relativ schüchtern, anhänglich, spontan, aufgeschlossen und verschlossen zu gleich. Um mich muss man kämpfen, aber ich denke, wenn man mich einmal als wirklichen Freund gewonnen hat, wird man mich nicht mehr los. Ich mag flüchtige Bekanntschaften nicht. Ich hasse Discos oder Clubs. Ich liebe Bars, vor allem mexikanische. Ich mag es Komplimente zu bekommen und noch mehr mag ich es, Komplimente zu machen. Ich erscheine und bin vermutlich auch ziemlich stark. Nach außen habe ich oft eine harte Schale, manchmal kann ich ziemlich kühl wirken und gleichzeitig bin ich schwach. Für mich alleine. Nur wenige Leute bekommen es zu sehen, wenn es mir schlecht geht. Ich rede nicht gerne über Probleme und verdränge viel. Ich sehne mich nach meiner Familie, die für mich nicht mehr da sein kann und ich bin stark für sie, weil ich daran glaube, dass sie irgendwo sind und auf mich herabschauen. Ich denke oft, dass ich für meine Familie hier die Stellung halte. Und doch wünsche ich mir eigentlich nichts mehr, als nicht in solch einer Situation zu sein, in der ich bin. Ich liebe meine Vans Turnschuhe und die Cologne Jacke, Haarshampoo für blonde Haare und den Kuchen von Ikea. Rosenkohl mag ich nicht, Kälte hasse ich und mit schlecht angezogenen Leuten komme ich meistens nicht klar. …. ein wenig über mich!
Ich schaffe es irgendwie nicht mehr, hier zu schreiben. Liegt mitunter daran, dass ich nicht weiß, was ich schreiben will, aber vorranging daran, dass ich mir unsicher bin, was ich überhaupt preisgeben will. Immer öfter überkommt mich der Gedanke an “gläserne Menschen”, wenn ich hier und da etwas von und über Leute lese. Manche kennt man durch das Internet gut. Andererseits nur so gut, wie sie es einem erlauben. Und oft lese ich Dinge, die ich persönlich niemals öffentlich schreiben würde. Das alles nimmt immer mehr und mehr Überhand, doch scheint es einfach normal zu sein.
Wie wäre das wohl früher gewesen, als ich noch in der Schule war. Kann ich mir kaum vorstellen, wie das ist, wenn man die Blogs / Twitter seiner Mitschüler liest. Wenn ich bedenke, dass ich in meiner damaligen Stufe höchstens 2 handvoll Menschen gut kannte, oder zumindest wusste, wie sie denken, was sie in ihrer Freizeit machen usw, so waren die meisten doch eher wie leere Seiten Papier für mich, von denen ich höchstens Namen wusste und anhand ihres Kleidungsstils vielleicht das ein oder andere in sie hineininterpretierte.
Moah, hatte mir Schuhe bestellt… die sind gestern angekommen. In einer Nummer zu klein und falscher Farbe! …
Heute hat sie mir gesagt wie sie sich darüber freut dass es nun so ist wie es ist und sie echt gut mit mir auskommt und mich sehr schätzt. Das ging runter wie Öl und so ein Kompliment habe ich schon lange nicht mehr bekommen. Aus heiterem Himmel und völlig unerwartet. Toll :-) ein guter Tag.
Vielleicht kaufe ich mir bald einen Roller, und zwar genau diesen da ^^
Habe dann täglich 6,7km von der Haustüre bis zum Bahnhof damit zurückzulegen. Und nebenher spare ich dann für ein neues Auto. Bleibt aber immer noch die Frage offen, was ich im Winter bzw. bei Regen mache.
Ich bin mir immer noch unschlüssig.
Ich habe festgestellt, dass eine Woche Städteurlaub im Sommerurlaub definitiv nicht “den” Sommerurlaub ersetzen kann. Nun habe ich ab nächster Woche noch 2 freie Wochen, in denen ich mich ultimativ entspannen und erholen werde.
Was ich vorhabe?
- mal früh und mal spät aufstehen
- jeden Tag gemütlich frühstücken (am liebsten bei Sonnenschein auf der Terrasse)
- im Garten werkeln
- …
Ich freu mich schon und kann´s kaum abwarten. Diese Woche wird bestimmt schnell vorüber gehen.
Ich werde mich am Wochenende noch mal in Sachen “grüner Daumen” probieren.. möchte Chilis, Minipaprika und Kirschtomaten in die 3 leerstehenden Kübel pflanzen und hoffe mal, dass ich damit irgendwie Glück haben werde.
Hoffentlich hält das Wetter noch lange an (heute 32°C)..